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Kontaktanzeigen & Profile

Das richtige Bild

Passfoto, Gruppenaufnahme oder lieber ein Schnappschuss vom Skiurlaub?! Wer Online-Bekanntschaften Fotos von sich zeigen möchte, hat die Qual der Wahl. Hier erfahren Sie, wie Sie am besten ankommen - und mit welchen Fotos Sie sich keinen Gefallen tun.

Kind mit Fotoapparat © Fotolia

So lieber nicht

Sehen Sie Ihrem wahren Ich ähnlich, wenn Sie mit Hosenanzug und Bluse pflichtschuldig in die Kamera blicken? Wohl eher nicht. Bewerbungs- oder Passbilder sind deshalb selten die beste Wahl. Bloß nicht: den Personalausweis einscannen. Sie richten sich schließlich an potenzielle Partner und nicht an Interpol. Ebenfalls tabu: veraltete Fotos - sei es eine herzige Aufnahme von Ihnen als Baby auf einem Bärenfell oder ein Bild, das Sie zehn Jahre jünger oder zwanzig Kilo leichter zeigt. Auch mit beigefügter "Gebrauchsanweisung" ("Stell dir meine Haare in Schwarz vor ... und ich trage eine Brille ...") nicht akzeptabel! Das macht einen schlechten Eindruck, und Ihr Gegenüber sollte beim ersten Treffen ja auch nicht aus allen Wolken fallen. Mit Gruppenaufnahmen setzen Sie sich ebenfalls nicht ins beste Licht. Ihre Freunde mit denen Sie zum CSD waren ("Ich bin der vierte von links"), haben auf dem Bild nichts zu suchen. Sie sind nur "im Doppelpack" erhältlich? Trotzdem sollten Sie sich auf Ihren Fotos zunächst ohne Nachwuchs präsentieren. Denn: Bei der Partnersuche geht um Sie als Mensch, nicht als Mutter oder Vater. Letzteres würde auch kinderliebe Kandidaten leicht abschrecken.

Zeigen Sie Ihr Gesicht

Vorsicht bei Party-Schnappschüssen: Sie selbst finden die Aufnahme, die Sie Wange an Wange mit zwei 19-Jährigen zeigt, vielleicht witzig. Bei Ihrem Gegenüber kommt so ein Foto aber ganz anders an. Mit Bildern, die Sie angetrunken oder grimassenschneidend zeigen, erfreuen Sie besser nur Ihre Freunde. Falls Sie einen Ausschnitt aus einem Gruppenbild verwenden wollen, achten Sie darauf, dass keine fremden Körperteile zu sehen sind. Ein besonders übler Fauxpas: Wenn eine andere Person (Ihr Ex?!) unkenntlich gemacht worden ist - damit beweisen Sie nur, dass Sie mit Ihrer Vergangenheit noch nicht wirklich abgeschlossen haben. Sie sind sportlich und aktiv? Verzichten Sie trotzdem auf Ganzkörperaufnahmen aus größerer Entfernung, die demonstrieren sollen, wie Sie in einer Steilwand hängen, und auf Bilder mit Radlerhelm oder Sonnenbrille. Ihr Gesicht sollte speziell bei Bild 1 gut zu erkennen sein. Badebilder werden leicht als eindeutige Aufforderung missverstanden, ebenso wie Fotos, die Sie hingegossen auf Ihrem Bett zeigen.

Ein gutes Bild abgeben

Sie können Ihr gayParship-Profil mit bis zu neun Bildern von sich abrunden. Bild 1 ist besonders wichtig, weil es allen als anonymisierte Vorschau gezeigt wird. Wählen Sie hierfür ein aktuelleres Porträt, das Sie freundlich lächelnd, in natürlicher Pose und in Ihrer normalen Umgebung zeigt. Nutzen Sie doch auch die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Bild 2 und 3 noch einmal anders: in Ganzkörperansicht, anders frisiert, im Ausgehoutfit, versunken über Ihre heiß geliebte Gitarre gebeugt ... Natürlich sollten die Fotos weder verwackelt noch schlecht ausgeleuchtet sein. Ungünstig ist die Sicht von unten: Wer aus der Froschperspektive geknipst wird, zum Beispiel auf eine Couch gefläzt und womöglich noch mit einem Weinglas in der Hand, wirkt leicht wie ein doppelkinniger Trinker ... Falls Sie unsicher sind, lassen Sie sich von Freunden bei der Auswahl helfen. Sollte sich gar nichts Geeignetes in Ihrer Fotokiste finden: Setzen Sie eine Fotosession mit einem Freund oder Bekannten an, von dem Sie wissen, dass er beim Knipsen ein glückliches Händchen hat. Mit Selbstauslöser fabrizierte Selbstporträts wirken dagegen meist verkrampft.

Für Fortgeschrittene

Drehen Sie sich beim Fotografieren so, dass das Licht von vorn kommt: Das zaubert Unebenheiten weg. Lassen Sie sich bei Ganzkörperaufnahmen möglichst nicht frontal knipsen, etwas seitlich ist gefälliger. Prüfen Sie das Drumherum: Der Hintergrund sollte Sie in den Vordergrund stellen und ist bei Dunkelhaarigen deshalb am besten hell. Ein aus Ihrem Kopf wachsendes Hirschgeweih sieht grotesk aus, und es ist gewiss nicht in Ihrem Sinne, wenn der Betrachter von der geschmacklosen Wohnungseinrichtung Ihres Kollegen - bei dem das Foto zufällig entstand - auf Sie schließt. Lust auf Spezialeffekte? Sie können sich im Spiegel fotografieren oder (als Vorschaubild allerdings zu verwirrend) eine Collage aus mehreren Motiven basteln. Das kann sehr gut ankommen - bei Leuten, die einen ähnlichen Geschmack haben wie Sie.

Und weiter?

Im Bereich "Mein Profil", Unterpunkt "Ich über mich", können Sie Ihre Fotos einstellen. Wer weder Digitalkamera noch Scanner besitzt, lässt sein Foto im Copy-Shop scannen oder nutzt als Premium-Mitglied unseren kostenlosen Fotoscan-Service von gayParship. Wann Sie Ihre Bilder wem freigeben, können Sie bei gayParship ganz individuell entscheiden. Viele Mitglieder lernen sich zunächst von Äußerlichkeiten weitgehend unbeeinflusst kennen und tauschen erst nach einigen Mails Fotos aus. Andere geben ihre Bilder gleich mit einer Kontaktanfrage frei, weil sie sich davon bessere Chancen versprechen. Lassen Sie sich keinesfalls zum Bildaustausch drängen. Nach einem Treffen wissen Sie, ob Sie und Ihre Online-Bekanntschaft sich von Angesicht zu Angesicht (mindestens) so gut gefallen wie auf den Fotos - und ob Sie sich vielleicht verlieben können ...

Annemarie Lüning/Parship

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