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Der erste Kontakt

10 Tipps für die Kontaktanfrage

Theoretisch genügt ein Klick, und die Kontaktanfrage ist gesendet. Viel bessere Karten haben Sie jedoch, wenn Sie eine nette persönliche Nachricht anfügen. Doch was schreibt man da? Anregungen für die allererste Mail.

10 Tipps für die Kontaktanfrage

1. Nicht ohne Nachricht

Eine Kontaktanfrage ist zwar für sich genommen schon aussagekräftig. Doch haben Sie als Empfänger dabei das Gefühl, dass wirklich Sie gemeint sind? Mit ein paar persönlichen Worten fahren Sie einfach besser. Ausnahme: Wenn Sie jemandem tatsächlich nur Interesse - wie per Blickkontakt - signalisieren, die Initiative ansonsten aber dem Gegenüber überlassen möchten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache floppt, ist dabei jedoch recht hoch. In dem Fall eher empfehlenswert: Versenden Sie Spaß-Fragen.

2. Kurz und gut

Ellenlange Episteln ("Mein Haus, mein Auto, meine Verflossenen ...") schrecken ab. Bei einer Kontaktanfrage reichen vier nette Zeilen völlig aus. Ihre Nachricht sollte neugierig machen wie eine Schlagzeile. Dafür finden Sie im Folgenden etliche Anregungen zur Auswahl. Statt nur eine Anfrage, in der Ihr ganzes Herzblut steckt, an Ihren Favoriten zu senden, schicken Sie besser kurze Nachrichten an mehrere Kandidaten.

3. Hallo, Fremde!

"Lieber Unbekannter", "Hi, Chiffre XY", "Guten Tag, liebe Lübeckerin" ... Ob Sie locker oder etwas förmlicher beginnen, ist Geschmackssache. Vielleicht orientieren Sie sich auch an dem Ton, den der andere in seinem Profil anschlägt. Achtung: Ohne einleitendes Grußwort wirkt Ihre Nachricht leicht plump und unpersönlich. Du oder Sie? Unter 30-Jährige werden ersteres bevorzugen. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie das Thema auch direkt ansprechen: "Ich würde gern 'Du' schreiben./Mir ist das 'Sie' vorerst am liebsten - ist das in Ordnung?"

4. Was möchten Sie betonen?

"Ich weiß nie so recht, was ich schreiben soll", klagt Gerda (46). "Mein Alter, mein Beruf, steht doch alles schon im Profil. Über den 'Ich über mich'-Einträgen hab ich auch schon ewig gebrütet ..." Setzen Sie gezielt Akzente, als Gegengewicht zum umfassenden Profil. Was ist Ihnen wichtig, was macht Sie aus? Ihr Job oder doch eher das Bauernhaus, das Sie gerade renovieren? Ist Ihre Kontaktanfrage erklärungsbedürftig? Etwa wenn Sie jemandem schreiben, der 500 Kilometer weit weg wohnt: "Ich ziehe demnächst auch nach München" oder "Ich würde Sie trotz der Entfernung sehr gern kennen lernen, weil ..."

5. Du interessierst mich, weil ...

Machen Sie deutlich, warum Sie den anderen kennen lernen möchten. Haben Sie besondere Gemeinsamkeiten entdeckt? Heraus damit: "Ich hatte auch mal einen Leguan/bin ebenfalls Neurochirurgin/hasse Möbel im Landhausstil genauso wie Du ..." Wenn Ihnen ihr "Ich über mich" als witzig oder tiefgründig aufgefallen ist, machen Sie ruhig ein entsprechendes Kompliment. Übrigens ein Grund mehr, "Ich über mich" zu nutzen - um anderen Stoff für Kontaktanfragen zu geben!

6. Fragen erhöhen Ihre Chancen

Bestimmte Details machen Sie neugierig, womöglich gerade, weil sie Ihnen fremd sind? Prima, dann schreiben Sie das: "Segelfliegen, das ist ja ein ungewöhnliches Hobby. Vielleicht erzählst du mir mehr?". Vorsicht mit Neckerei und Provokation: Was in der Realität durchaus ein Gesprächseinstieg sein kann ("Wie kann man nur Harry Potter lesen?!"), wird in Mails von unbekannt leicht missverstanden. Finden Sie gar nichts im Profil Ihres Gegenübers, worauf Sie sich beziehen könnten, kann das ein Hinweis darauf sein, dass Sie vielleicht lieber nach jemandem Ausschau halten sollten, der Sie wirklich anspricht.

7. Von der Leber weg

Authentizität ist Trumpf: Schreiben Sie, wie Sie auch reden würden, wenn Sie zum Beispiel bei Freunden oder auf einer Bahnfahrt jemanden kennen lernen. Dabei jedoch auf Rechtschreibung und Satzbau achten! Zeigen Sie Begeisterung, falls Sie beim Lesen des Profils begeistert waren, ohne in übergroßen Enthusiasmus zu verfallen. Nett und für den Leser aufschlussreich sind Momentaufnahmen - wo Sie sind, was Sie vorhaben ... ("Höre gerade Alicia Keys und passe auf, dass mein Chef mich nicht beim Surfen erwischt").

8. Erst mal anonym bleiben

Sie verschicken am liebsten gleich Telefonnummer oder E-Mail-Adresse? Ein Risiko, und das nicht nur, weil Sie damit vorschnell die schützende Anonymität aufgeben. "Bei vielen kommt das gar nicht gut an", weiß Rüdiger Hort vom gayParship-Kundenservice. "Besonders Frauen stört es, wenn sie mit Kontaktdaten überschwemmt werden." Senden Sie diese lieber auf Anfrage bzw. als Ausdruck des Vertrauens, das sich nach einigen Mails aufgebaut hat.

9. Bitte mit Bild?

Es kann sich lohnen, schon gleich Ihr Bild freizugeben - wenn es wirklich gut ist, Sie mit sich im Reinen sind und es Ihrem Interesse entspricht, beim Gegenüber bereits einen visuellen Eindruck zu hinterlassen. Ein attraktives Foto wirkt nachdrücklicher als jedes "Ich sehe jünger aus". Aber: Schätzen Sie Ihre Frustrationsschwelle realistisch ein. Fragen Sie sich, ob Sie eine Absage auf Ihr Foto beziehen und sich besonders zu Herzen nehmen würden. Viele Mitglieder ziehen es vor, sich zunächst nur über das geschriebene Wort kennen zu lernen.

10. Für Serientäter

Dass Sie nach der x-ten Kontaktanfrage Lieblingsformulierungen haben, auf die Sie häufiger zurückgreifen, ist legitim. Tendenziell sollten Sie nicht lange an Ihrer Nachricht herumtüfteln, sondern sie locker aus dem Ärmel schütteln. Unpersönliche Massenware wirkt jedoch wenig überzeugend: "Hallo! Ich bin der Robert. Dein Profil hat mir so gut gefallen, dass ich Dich unbedingt kennen lernen möchte. Wäre schön, wenn Du Dich meldest. Bis bald?!" ... Flechten Sie zumindest eine persönliche Bemerkung ein. Mit etwas Glück ziehen Sie das große Los. Annemarie Lüning/Parship

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