> Erfolgsgeschichten > Stefan (30) und Klaus (21)

Er sucht Ihn

Auf jeden wartet sein lieber Mensch

Stefan (30, Lehrer) lernte Klaus (21, Friseur) über gayParship.at kennen. Ein gemeisamer Ausflug in die Therme und in die Tiroler Alpen brachte das Eis zwischen den beiden endgültig zum Schmilzen. Auch von den Familien des jeweils anderen wurden sie bereits herzlich aufgenommen (Namen geändert):

Schokoherz © Shutterstock.com

Stefan: „Es war immer mein Wunsch, meinen lieben Menschen im alltäglichen Leben kennenzulernen. Mich quälte die Frage, warum es denn für mich nicht möglich ist, auf der Straße, am Arbeitsplatz, beim Ausgehen diesem Menschen zu begegnen. Leere in meinem Leben und besonders die klassischen Erfahrungen in der Homosexuellen-Szene, die gezeichnet sind von Oberflächlichkeit, schnellen ‘ONS‘ usw. ließen meine Hoffnungen auf eine glückliche Partnerschaft nahezu verschwinden. Diese fassadenorientiere Perspektive auf die Welt entspricht eben nicht meinem Naturell.

Allerdings passt Resignation auch nicht zu meiner Kämpfernatur und immer wieder überlegte ich mir über Kennenlern-Plattformen im Internet mein Glück zu versuchen und stieß auf Gay-Parship. Ich dachte mir, wenn jemand bereit ist, Geld auszugeben, um seinen lieben Menschen zu finden, muss ein ernsthafter Wille dahinterstecken, sowie bei mir. Es gibt einige Beweggründe, warum ich mich für Parship entschieden habe. Neben der hohen Erfolgsquote erschien für mich der lange Fragebogen zur Partnerschaftspersönlichkeit bei der Anmeldung bei Parship wissenschaftlich fundiert und durchaus sinnvoll bei der Suche nach dem richtigen Partner. Denn Gemeinsamkeiten auf der einen und einige Unterschiede auf der anderen Seite führen meiner Meinung nach, wie ich selbst erleben darf, zu einer glücklichen Beziehung voller Harmonie.

Zu Beginn bei Parship war ich etwas ungeduldig und dachte, ich müsste meinen lieben Menschen sofort kennenlernen. Doch wie heißt es so schön: ‘Gut Ding braucht Weile‘ und so geschah nach zirka sieben Monaten bei Parship das Unerwartete. Es war ein heißer Spätsommersonntag, als mich ein junger Mann – Friseur 21 stand in der Headline – anschrieb. Irgendwie fesselten mich die Inhalte und Kommentare auf seinem Profil. Gleich folgte ein intensiver Nachrichtenwechsel auf Parship. Seine Vorstellungen von einer Partnerschaft begeisterten mich und seine Art zu schreiben machte ihn sympathisch. Nebenbei wohnt er in der gleichen Stadt – Innsbruck in Tirol – wie ich. Noch am selben Abend beschlossen wir zu telefonieren – ganz frei nach dem Motto: Liebe Zeilen zu lesen ist schon einmal ein Sympathiepunkt, aber möglicherweise verschafft die Stimme weitere. Da wir uns nach dem Telefonat persönlich verabredeten, kann man sich vorstellen, dass seine Stimme mehr als einen Sympathiepunkt brachte. Fünf Minuten vor der Verabredung, ich wartete schon vor dem Lokal, holte mich eine für mich sonst untypische Nervosität ein. Fragen wie: ‘Was tun, wenn peinliche Gesprächspausen entstehen? Wie viel darf man beim ersten persönlichen Treffen von sich Preis geben?‘ gingen mir durch den Kopf. Pünktlich erschien Klaus beim Lokal und der Abend im Gastgarten verging in einem rasanten Tempo, ohne dass eine peinliche Stille auftrat. Im Gegenteil, die Zeit reichte für die interessanten Unterhaltungen nicht aus. Ich war wirklich von diesem lieben Menschen überzeugt und gleichzeitig auch nachdenklich wegen des Altersunterschieds, da ich immerhin fast 30 und er 21 war.

In den nächsten Wochen folgten viele gemeinsame und aufregende Unternehmungen, damit wir uns besser kennenlernen konnten und auch um Klaus ein klein wenig auf den Prüfstand zu stellen. Die zweite Verabredung sollte uns in die Therme führen, danach folgten ein Ausflug zum Achensee und eine Wanderung in den wunderschönen Tiroler Alpen. Langsam entwickelte sich gegenseitige Geborgenheit und Zuneigung zueinander.

Nach zirka zwei Monaten überraschte mich Klaus damit, dass er mich seiner Familie vorstellen wollte. Alle seine Familienmitglieder sind sehr warmherzig und haben mich, mehr als ich es mir je wünschen hätte können, integriert. Dass auch die Familie meines Partners hinter uns steht, war immer ein Traum von mir. Seither sind wir dort immer herzlich willkommen und verbringen viele harmonische gemeinsame Stunden mit ihnen. Auch in meinem Freundeskreis konnte sich mein Partner einbringen und wurde sehr freundlich aufgenommen. Voller Vorfreude blickte ich auf die erste gemeinsame Weihnachtszeit. Lange habe ich mich nach vielen gemeinsamen Aktivitäten gesehnt – Weihnachtskekse backen, Weihnachtskonzerte, Spaziergänge am Weihnachtsmarkt. Jetzt waren meine Wünsche in Erfüllung gegangen. Das absolute Highlight war es zu Weihnachten meinen lieben Menschen an meiner Seite zu haben. Wir wurden eingeladen, das Weihnachtsfest mit seiner Familie zu verbringen. Zum Jahreswechsel entschlossen wir uns, im Februar zusammenzuziehen. Für mich habe ich gelernt, dass Liebe kein Alter kennt. Ich bin mir sicher, wir dürfen auf eine gemeinsame wunderschöne Zukunft blicken und einer ‘Verpartnerung‘ in der Zukunft wird dann nichts im Wege stehen."

Klaus: „Ich suche den Menschen, der mich liebt für die Dinge, die ich tun kann, weil ich Ich bin. Jemand der mich liebt für die Dinge, die ich nicht tun kann, weil ich Ich bin. Ich glaube die meisten Menschen träumen genau von dieser einen, speziellen Person und hoffen ihr ganzes Leben ihr zu begegnen. Schon immer war es für mich die höchste Priorität im Leben, den Richtigen kennenzulernen. Doch leider wollte das nicht so recht funktionieren. Die Vorstellung, mit der ersten großen Liebe zusammenzubleiben, stellte sich als etwas naiv und kitschig heraus. Nachdem ich die Enttäuschung überwunden hatte, versuchte ich wieder jemand neues kennenzulernen. Doch für einen Menschen, der nicht wirklich extrovertiert ist und der sich eigentlich nicht wohl fühlt bei dem Gedanken von Fremden angesprochen zu werden, geschweige denn, selbst jemanden anzusprechen, war das nicht einfach. Natürlich lernte ich weitere Männer kennen, vorrangig welche, die sich spätestens nach 3 Monaten als großer Fehler herausstellten. Also versuchte ich über das Internet jemanden kennenzulernen. Ich dachte ich mir, ich könnte einfach selbst ein Selektionsverfahren betreiben. Doch leider blieben danach nicht mehr viele mögliche Kontakte. Oft hatte ich das Gefühl, ich chatte in einem ‘Sex-Forum‘ und es wurde für mich zu einem NO-GO! Jedes Mal, wenn ich jemanden persönlich traf, schien er einen riesen Stempel auf dem Kopf zu tragen, der sagte: ‘Hey, vergiss nicht, woher wir uns kennen.‘ Mit der Zeit wurde es mir zuwider. Da wurde es mir klar: Der Mensch, den ich suche, der ist hier nicht angemeldet, den finde ich auch nicht auf zweifelhaften ‘Schwulen-Partys‘. Mag es auch vielen in diesem Kreisen gefallen, mir machte der Gedanke Angst, mit 60 Jahren aus reiner Bindungsunfähigkeit immer noch nach Gelegenheitssex zu suchen. Ich wollte Mr. Right treffen. Da kam mein Entschluss mich bei ‘GayParship‘ anzumelden, was in meinem Umfeld eher belächelt wurde. Doch ich sah den großen Vorteil: Nur weil ich für eine Partnervermittlungswebsite bezahle, heißt das nicht, dass ich sofort den Richtigen treffe, aber es sind dort die Leute, die das suchen, was ich auch suche und es ernst meinen.

Also meldete ich mich an und nahm mir vor, mich nicht mit weniger zufrieden zu geben, als ich mir wünsche. Und dann kam er. Nicht ganz 24 Stunden nach meiner Anmeldung sah ich das Profil von Stefan. Ganz aus meiner Nähe, ein nicht allzu großer Altersunterschied und eine gute Punktezahl. Also ließ ich es darauf ankommen, machte den ersten Schritt und schrieb ihn an und ich war überrascht über die schnelle und vor allem ausführliche Antwort. So schrieben wir den ganzen Abend und beschlossen auch gleich zu telefonieren. Zwar war ich sehr aufgeregt, doch es beruhigte mich, dass wir ein erstes Gespräch ohne peinliches Schweigen führen konnten. Bevor wir auflegten, wussten wir beide nicht so recht, bei was wir es belassen sollten und beschlossen, uns so bald wie möglich persönlich zu treffen.

Wir trafen uns nach meiner Arbeit in einem Lokal. Ich war so nervös wie schon lange nicht mehr. Doch die Nervosität verflog recht schnell, wir redeten den ganzen Abend und die Zeit verging wie im Flug, er war mir sofort sympathisch. Ich konnte offen und ehrlich von meiner Persönlichkeit und Vergangenheit erzählen. Er saß da, hörte mir aufmerksam zu und wirkte wenig verschreckt. Irgendwann kam es dann doch zum Abschied und wir gingen nach Hause. Einen Moment lang überlegte ich mir zu warten, bis er sich melden würde. Ich bedankte mich für den schönen Abend und hoffte auf ein weiteres Treffen.

Die nächsten Tage nahm ich mich dann etwas zurück, denn ich wollte ihn nicht gleich ganz überfallen. Irgendwann kam dann die Frage, ob ich mit ihm abends in die Therme fahren wollte. Ich beriet mich sofort mit meinen Arbeitskolleginnen, ob es denn eine gute Idee wäre, die zweite Verabredung nur spärlich bekleidet zu haben. Aber mir fiel auch kein triftiger Grund ein, weshalb nicht, also sagte ich zu, womit er anscheinend nicht gerechnet hatte, doch sich trotzdem freute. Die Unterhaltungen wurden lockerer und alles etwas weniger gezwungen, langsam fingen wir an uns, und nicht nur die Vorstellungen des anderen vom richtigen Partner, kennenzulernen.

Nun ergab es sich so, dass Stefan schon bald seinen 30. Geburtstag hatte und eine große Feier, zu der alle seine Freunde und ein großer Teil seiner Familie eingeladen waren, veranstaltete. Mich kostete es viel Mut dorthin zu gehen, da ich noch nicht viele Leute aus seinem Umfeld kannte und das mit uns eher frisch war. Doch ich war positiv überrascht, Stefan kümmerte sich sehr darum, mich seinen Gästen vorzustellen und ich wurde herzlich in die Gruppe aufgenommen. Es war ein großartiger Abend!

Die Zeit verstrich und mir war es wichtig, ihm nun auch meine Familie und Freunde vorzustellen. Zu meiner großen Freude kam er bei allen sehr gut an und hatte keine Probleme sich einzubringen. Alle waren völlig begeistert und angetan von ihm. So verging Monat um Monat, wir verbrachten viel Zeit miteinander und verliebten uns jeden Tag etwas mehr in einander. Die 101 Punkte, die Parship ihm anfangs für mich gegeben hatten, stellten sich als die Höchstpunktzahl heraus. Es gibt so viele Eigenschaften und Qualitäten an ihm, die mir an ihm lieb sind, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie mir an jemandem wichtig sein könnten. Er ist nicht mein Traummann, er hat meine Vorstellungen gesprengt und ist so viel mehr, als ich mir je erträumen hätte können.

Dank Parship hatte ich die Chance, diesen wundervollen Menschen zu treffen, mich in ihn zu verlieben, mein erstes gemeinsames Weihnachten mit ihm zu feiern, mit ihm zusammen zu ziehen und mit ihm unsere Zukunft zu planen. Er, sein Alltag und sein Umfeld bereichern mein Leben so sehr, dass ich es kaum beschreiben kann. Ich bin einfach glücklich und zum ersten Mal kann ich mir vorstellen mit jemandem in guten und in schlechten Zeiten zusammen zu halten."

Stefan und Klaus: „Wir möchten alle ermutigen: Helft eurem eigenen Glück nach, das Leben ist zu kurz, um es allein zu verbringen – und auf jeden wartet irgendwo da draußen ‘SEIN LIEBER MENSCH‘!"

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